NAZA - Dokumentarfilm am 21.10.2026
Selten hat in den letzten Jahren ein Dokumentarfilm so sehr erschüttert wie „Naza“. Beim Filmfestival in Venedig gab es dafür Standing Ovations und Preise und in der Folge jede Menge Kontroversen, die aber weniger über den Film aussagen als über unser vergiftetes Meinungsklima.
24,5 Minuten Standing Ovation nach der Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig: Diesen absoluten Rekord für das renommierte Festival hat in diesem Jahr die Dokumentation „NAZA“ aufgestellt. In der offiziellen FILMSTARTS-Kritik gab es die seltene Höchstwertung von 5 Sternen für das „erschütternde Meisterwerk“, das gar zu den „herausragendsten Dokumentarfilmen der Kinogeschichte“ gehört.
Das heimlich über mehrere Jahre in Tel Aviv gedrehte neue Werk des israelischen „No Other Land“-Regie-Duos Yuval Abraham und Rachel Szor schaut schonungslos hinter die Kulissen von Israels Kriegsführung gegen die Hamas. Damit haben sie aber nicht nur einen Film über den Nahostkonflikt, sondern generell einen über die zynischen Techniken des Tötens im 21. Jahrhundert, die auch zahlreiche zivile Opfer fordern.